Bitte lesen Sie vor Einsatz einer analogen Lok unbedingt diesen Hinweis!

Konventionelle (analoge) Lokomotiven, die auf mit Digital plus by Lenz® gesteuerten Anlagen eingesetzt werden, erzeugen einen Pfeifton. Dies ist normal, weil bei DCC permanent eine schnell wechselnde Spannung am Gleis vorhanden ist, die bei einer konventionellen (analogen) Lok nicht von einem Lokdecoder verarbeitet wird, sondern unmittelbar am Motor anliegt. Diese Spannungsform ist nicht geeignet für Lokomotiven mit Glockenanker-Motoren, z.B. Faulhaber-Motoren. Loks mit diesen Motoren dürfen nur mit Lokempfänger (Decoder) auf Digital-Anlagen fahren. Ohne Lokempfänger würden diese Motoren durch Überhitzung innerhalb kurzer Zeit beschädigt oder zerstört.
Es gibt einige wenige Motorbauarten, für die die gleichen Einschränkungen wie für Glockenankermotoren gelten. Im Zweifelsfalle fragen Sie bitte den Hersteller der Lok.

Hinweis schliessen

In Entwicklung: Digital plus Zentrale LZV200

Statt auf neue Trends aufzuspringen haben wir bisher neue Entwicklungen konsequent verfolgt und als Update in das vorhandene System eingebracht. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt und bringen die neue Version der bekannten Zentralen/Verstärkerkombination LZV100:

Wie die LZV100 kombiniert auch die LZV200 die Datenverarbeitung und die Verstärkung des Signals.

Selbstverständlich entspricht auch die LZV200 den Voraussetzungen und Bedingungen beim Betrieb der Modellbahn. Bei Bedarf lässt sich die Gleisspannung zwischen 11 und 22 Volt einstellen, maximal 5 Ampere Ausgangsstrom stehen zur Verfügung. Bei höherer Belastung schaltet die Sicherheitsschaltung ab.


Merkmale

Die zukünftigen neuen Eigenschaften und Funktionen haben wir in rot dargestellt

  • Updates:können ohne Einsenden mit einem Update-Stick bequem beim Modellbahner erfolgen .
  • Lokadressen: 9.999 Adressen für Digitalloks. Adresse 0 für analoge Lok* Achtung! Wichtiger Hinweis!
  • Lokfunktionen und Konfiguration: Pro Lokadresse sind bis zu 29 Funktionen verfügbar.
    Für die Funktionen 1 bis 28 können Sie getrennt einstellen, ob es sich um eine Dauer- oder um eine Momentfunktion handeln soll. Diese Einstellung wird zur Lokadresse gespeichert.
  • Fahrstufen: Es werden die Fahrstufenmodi 28 und 128 unterstützt. Der Fahrstufenmodus kann zu jeder Lokadresse getrennt eingestellt werden.
  • Doppel- und Mehrfachtraktion (MTR): Zwei oder mehrere Lokomotiven können zusammengefasst und gemeinsam gesteuert werden. Zur Verwaltung der MTR hat die LZV200 eine interne Datenbank, in der zu jeder Lokadresse eingetragen wird, ob und wenn ja, in welche MTR die betreffende Lokadresse eingebunden ist. Diese Datenbank kann von XpressNet Teilnehmern abgefragt und verändert werden.
  • RailCom: der eingebaute globaler RailCom Detektor wird ermöglichen, dass die RailCom-Daten aller Loks, die sich im Versorgungsbereich der LZV200 befinden, empfangen werden können. Aus anderen Versorgungsbereichen (z.B. LV102) werden die RailCom Daten mit dem RailCom Transmitter an die LZV200 weitergeleitet und dort verarbeitet werden können.
  • Programmieren während des Betriebs (PoM): Sie programmieren die Eigenschaften eines Lokdecoders während die Lok irgendwo auf der Anlage steht. Fahren Sie z.B. Ihre Lok vor einen schweren Güterzug und passen Sie die Anfahrverzögerung dem Zug an!
    Über den eingebauten globalen RailCom Detektor kann der Inhalt von CVs auch ausgelesen und angezeigt werden (sofern der angesprochene Lokdecoder dazu in der Lage ist).
  • Programmieren auf dem Programmiergleis: Alle 3 Programmiervarianten nach NMRA stehen mit der LZV200 zur Verfügung:
  • Programmieren mit Angabe der CV, Registerprogrammierung und Page-Modus.
  • Auslesen der CV während des Betriebs.
  • Magnetartikel: Den Adressbereich für Magnetartikel (Weichen, Signale) haben wir erweitert auf 1 bis 2048.
    Die echte Weichenrückmeldung ist im Bereich von 1 bis 256 möglich.
  • AUTO-Modus: Dieser Modus sorgt dafür, dass nach dem Einschalten Ihres Systems die Loks wieder mit den gespeicherten Daten versorgt werden. Ist dieser Modus eingeschaltet, so werden für die o.g. Lokadressen die Fahrbefehle gespeichert und nach dem Einschalten gesendet. Ebenfalls gesendet werden die Informationen der Funktionen F0 bis F4.
  • XpressNet: Über den XpressNet Anschluss wird die Kommunikation zu den Eingabegeräten hergestellt. Die automatische Weiterleitung von Meldungen rückmeldefähiger Komponenten via XpressNet an angeschlossene Geräte bedeutet eine extrem schnelle Rückmeldung Die LZV200 unterstützt XpressNet Geräte ab der Version 3.
  • Ausgangsstrom: Der Ausgangsstrom des eingebauten Verstärkers wird auf maximal 5A begrenzt.
  • Spannung und Maximalstrom sind einstellbar.
  • Schutzfunktionen: Thermischer Überlastschutz und Fremdspannungsschutz.
  • Rechneranschluss: die LZV200 ist vorbereitet für Rechneranschluss
  • Gehäuse: Metall

Art. Nr. 20200: Zentrale LZV200, Abmessungen: 120 x 55 x 120 mm

LZV200 - die nächsten 25 Jahre

1992

Es ist tatsächlich schon 25 Jahre her, dass wir unsere erste Digital plus Zentrale dem Modellbahnpublikum vorgestellt haben. 25 Jahre, in denen wir an der Hardware so gut wie nichts geändert haben. Und auch nach 25 Jahren versehen unsere Zentralen zuverlässig und problemlos ihren Dienst. Bei unzähligen Modellbahnern genau so wie auf großen Showanlagen.
Dank der intelligenten Hardware wurde die Software sehr einfach aktualisiert und so die Zentrale stets mit allem versehen, was für einen reibungslosen Mehrzugbetrieb notwendig ist. Schnörkellos und sicher.
Wer vor 25 Jahren eine Digital plus Zentrale erwarb, besitzt auch heute noch eine aktuelle und zuverlässige Modellbahnsteuerung.
Die LZV100.
Der Maßstab. Seit 25 Jahren...

2017

Nach 25 Jahren haben wir uns nun entschieden, die Hardware unserer Zentralen-Verstärker-Kombination neu zu „designen“ und damit wieder auch für zukünftige Entwicklungen und Optimierungen einsetzbar und sicher zu machen.
Davon merken Sie zunächst einmal nichts, denn Bedienung, Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit bleiben wie gewohnt. Zukunftssicherheit und Flexibilität setzen wieder Maßstäbe: künftige Softwareupdates mit neuen Möglichkeiten zur Loksteuerung und Zugbeeinflussung können Sie bequem und sicher selbst einspielen. Zeitgemäß. Und ganz einfach!
Das Neue der LZV200 ist fast unsichtbar, denn wir haben neben der Software vor allem die Hardwarearchitektur, basierend auf 25 Jahren Erfahrung, neu gestaltet und wieder zukunftssicher gemacht.
Die LZV200. Die Zentrale. Für die nächsten 25 Jahre...

* Wichtiger Hinweis für den Einsatz von analogen Loks!
Konventionelle (analoge) Lokomotiven, die auf mit Digital plus by Lenz® gesteuerten Anlagen eingesetzt werden, erzeugen einen Pfeifton. Dies ist normal, weil bei DCC permanent eine schnell wechselnde Spannung am Gleis vorhanden ist, die bei einer konventionellen (analogen) Lok nicht von einem Lokdecoder verarbeitet wird, sondern unmittelbar am Motor anliegt. Diese Spannungsform ist nicht geeignet für Lokomotiven mit Glockenanker-Motoren, z.B. Faulhaber-Motoren. Loks mit diesen Motoren dürfen nur mit Lokempfänger (Decoder) auf Digital-Anlagen fahren. Ohne Lokempfänger würden diese Motoren durch Überhitzung innerhalb kurzer Zeit beschädigt oder zerstört.
Es gibt einige wenige Motorbauarten, für die die gleichen Einschränkungen wie für Glockenankermotoren gelten. Im Zweifelsfalle fragen Sie bitte den Hersteller der Lok.

Seitenanfang