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LZV100: Version 3.6, Handregler LH90 und LH100: Version 3.6
Wie Sie die Softwareversion von Zentrale und/oder Handregler auslesen, finden Sie in den Bedienungsanleitungen der Handregler.
Sie können 9999 Loks und zusätzlich 1024 Magnetartikel bedienen. Das System hält entsprechend viele Adressen vor.
Ja. Mit Digital plus kann eine konventionelle (analoge) Lok gesteuert werden. Wenn Sie mehrere analoge Loks auf das Gleis stellen, verhalten sich alle diese Loks gleich.
Achtung:
Nicht alle in Modellokomotiven eingesetzten Motore, insbesondere Glockenankermotoren ("Faulhabermotoren") sind für die Betriebsart geeignet. Fragen Sie im Zweifelsfalle beim Hersteller des Lokmodelles nach.
Ja. Der Einsatz auf konventionellen Gleichstromanlagen ist möglich. Wird eine mit Decoder (Lokempfänger) ausgestattete Lokomotive auf einer konventionellen Anlage betrieben, so verhält sich die Lok wie eine ohne Empfänger. Die eingebaute Anfahrverzögerung ist aber -im Unterschied zu konventionellen Loks- bereits wirksam.
Achtung:
Decoder für das DIGITAL plus System dürfen nicht auf konventionellen Wechselstromanlagen eingesetzt werden!
Digital plus ist baugrößenunabhängig. Unterschiede finden sich in der Leistungsfähigkeit der Lokempfänger, die je nach Baugröße unterschiedlich bemessen werden muß. Hier liefern wir ein breites Spektrum an Decodern.
Die Eigenschaften des Systems werden durch im Innern der Geräte ablaufende Programme (Software) bestimmt. Kommen neue Eigenschaften in der Zukunft zu Digital plus hinzu, so muß nur die Software ausgetauscht, nicht aber ein neues Gerät gekauft werden. Dies geschieht durch den Wechsel des Programmspeichers im Gerät, eine preiswerte Lösung.
Je nach dem welches Gerät Sie verwenden (LZ100, LZV100, compact) werden die Lokomotiven, die einmal aufgerufen wurden, zyklisch mit den aktuellen Daten (Fahrstufe, Funktion, Richtung) versorgt, da es ja durchaus sein kann, daß eine Lokomotive in einem stromlos geschalteten Abschnitt (z.B. vor einem Signal) gestanden hat.
Wie viele Loks in diesen Zyklus aufgenommen sind ist vom verwendeten Gerät abhängig. Die Zentralen LZ100 und LZV100 können bis zu 200 Loks zyklisch mit Daten versorgen, beim compact sind es 16.
Die Länge dieses Zyklus ist von der Anzahl der aufgerufenen Lokomotiven abhängig. Zeitkritische Änderungen wie Fahrstufe 0 oder Nothalt werden unmittelbar nach Eingabe, also vorrangig vor allen anderen Lokdaten gesendet.
Eine Rückmeldung über die Schiene als Quittung für den Erhalt erfolgt nicht.
XpressNet ist ein leistungsfähiges Netzwerk, welches für die Kommunikation zwischen Eingabegeräten (z.B. Handregler) und der Zentrale des Digital plus Systems zustänig ist.
Der besondere Vorteil des XpressNet besteht in der Möglichkeit, Geräte während des Betriebs an das Netzwerk abzuziehen und an einer anderen Stelle wieder anzustecken. Der Betrieb auf der Modellbahn geht weiter, die Handregler zeigen nach dem Anstecken an des XpressNet sofort die letzte benutzte Lokadresse wieder im Display an.
Sieh auch XpressNet
Reicht die Leistung der LZV100 nicht aus, um alle Verbraucher sicher zu versorgen, teilt man das Gleisbild in mehrere Versorgungsabschnitte. Jeder Versorgungsbereich wird sodann von einem eigenen Verstärker versorgt. Die Größe dieser Versorgungsbereiche muss so bemessen werden, dass in keinem Bereich mehr Strom benötigt wird, als der angeschlossene Verstärker liefern kann
Bilden Sie die Summe der Stromaufnahme der gleichzeitig fahrenden Lokomotiven und der beleuchteten Waggons.
Beispiel:
6 Lokomotiven mit einer Stromaufnahme von je 0,7 A plus 40 Glühbirnen mit einer Stromaufnahme von je 0,05 A in beleuchteten Waggons ergeben eine Gesamtstromaufnahme von 6,2 A. Teilen Sie diese Gesamtstromaufnahme durch den maximalen Strom, den ein Verstärker liefern kann, und Sie erhalten die Anzahl der Leistungsbereiche.
Reicht die Leistung der LZV100 nicht aus, um alle Verbraucher sicher zu versorgen, teilt man das Gleisbild in mehrere Versorgungsabschnitte. Jeder Versorgungsbereich wird sodann von einem eigenen Verstärker versorgt
Beispiel:

Sie können von einem in den anderen Verstärkerbereich fahren. Sie werden dabei keinen Unterschied bemerken.
Der Verstärker LV102 ist so ausgelegt, dass er den sicherheitstechnischen Voraussetzungen und Bedingungen beim Betrieb der Nenngrößen H0, TT und N entspricht. Bei Bedarf lässt sich die Gleisspannung zwischen 11 und 22 Volt einstellen. Er kann einen Strom von maximal 5 Ampere bereitstellen. Wird der Strom stärker, greift die Sicherheitsschaltung, die diesen Verstärker abschaltet
Eine Parallelschaltung ist nur für Baugrößen ab Spur 1 gestattet. Sie ist ausschließlich mit zwei Verstärkern LV102 oder einer Kombination der LZV100 mit einem weiteren Verstärker LV102 möglich.
Mehr als 2 Verstärker dürfen nicht parallel betrieben werden, außerdem MUSS jeder Verstärker mit einem separaten Transformator versorgt werden. Achten Sie darauf, dass beide Verstärker auf die gleiche Ausgangsspannung eingestellt sein müssen.
Das folgende Bild zeigt die Parallelschaltung der LZV100 mit einem LV102. Die Parallelschaltung zweier LV102 erfolgt sinngemäß.

Nein, dies ist nicht möglich. Wenn Sie die Leistung für Ihre Anlage erhöhen möchten, dann verwenden Sie den Verstärker LV 102.
Ein compact kann maximal 2,5 A an die Modellbahn liefern. Verbrauchen Ihre fahrenden Loks und beleuchtete Wagen mehr als 2,5 A, so teilen Sie Ihre Modellbahn in verschiedene Stromkreise auf und versorgen jeden Stromkreis mit einem Verstärker LV102. Jeder Verstärker benötigt seinen separaten Transformator, wir empfehlen die Verwendung des TR150.
Ist es möglich an ein Compact ein Interface anzuschliessen ohne die Zentrale LZV 100 zu verwenden? Das Interface LI101F/LI-USB kann auch ohne die Zentrale an das compact angeschlossen werden. Für einfache Steuerungsaufgaben ist dies ausreichend.
Bitte bedenken Sie aber, dass viele Computerprogramme zur Steuerung auch Rückmeldungen von der Modellbahn benötigen. Rückmeldungen sind mit dem compact allerdings nicht möglich, hierzu wird die Zentrale LZV 100 benötigt.
Nein, das compact unterstützt leider keine externe Programmierung. Zur kompletten Nutzung der beiliegenden Software wird die Zentrale LZV 100 benötigt.
Ab Zentralenversion 3 können Sie einen Reset wie folgt durchführen:
- Nehmen Sie LZ100 / LZV100 und LH100 / LH90 in Betrieb
- Wählen Sie am Handregler LH100 / LH90 die Lokadresse 0 (konventionelle Lok)
- sorgen Sie dafür, dass die Fahrstufe 0 ist.
- Drücken Sie die Taste 4 (so als wollten Sie die Funktion 4 schalten) 20x. Die Reaktion des Drückens sehen Sie in der unteren Zeile des LH100 (4 geht an und aus), beim LH90 an dem Punkt im LED-Display.
- Schalten Sie die LZ100 / LZV100 aus und wieder ein.
Nach diesem Reset ist die Zentrale in einen definierten Ausgangszustand versetzt.
Diese Unterscheidung wird anhand der Adressen automatisch vorgenommen:
- Bei 2-stelligen Adressen haben Sie die Wahl zwischen 14/27/28/128 Fahrstufen,
- bei 4-stelligen Adresse die Wahl zwischen 28/128 Fahrstufen.
Die Ursache ist simpel:
Alle Digital plus Lokdecoder, die mit 4-stelligen Adressen verwendet werden können, beherrschen auch mindestens den 28 Fahrstufenmodus und werden auch in dieser Einstellung ausgeliefert. Es besteht daher keine Notwendigkeit, die "älteren" Fahrstufenmodi für diesen Adressbereich vorzuhalten.
Der Rückmeldeprozessor ist ein gesockeltes, 20-poliges IC auf der Leiterplatte der LZ100. Am Aufkleber (sofern vorhanden) können Sie die Version ablesen. Die aktuelle Version hat die Aufschrift "LZRM 2.07"
Die Verdrahtung der Gleisversorgung unterscheidet sich beim Digitalbetrieb nicht von den Regeln, die auch für die Verdrahtung einer konventionellen Bahn gelten:
- ausreichender Kabelquerschnitt, eine der wichtigsten Maßnahmen zum sicheren Betrieb. Durch die Kabel zum Gleis fließt verhältnismäßig viel Strom, je nach Verstärker bis zu 10A. Je höher der fließende Strom, desto größer muss der Kabelquerschnitt gewählt werden.
- häufige Einspeisungen. Diese Maßnahme vermindert Spannungsabfall entlang den Gleisen.
Verlegen Sie zur Versorgung der Gleise eine 2-polige Ringleitung auf Ihrer Modellbahn, am besten immer in der Nähe der Gleise. Verwenden Sie hier einen möglichst großen Querschnitt (ab 0,25mm² für die Baugrößen N, TT und H0; ab 1,0mm² für Spur 0). Je länger diese Ringleitung ist, desto größer wählen Sie den Querschnitt. Von dieser Ringleitung speisen Sie in regelmäßigen Abständen in die Gleise ein.
In den Baugrößen N, TT und H0 sollten Sie alle 2 Meter eine Einspeisung vorsehen, in Baugrößen ab Spur 0 genügt es alle 3 Meter in das Gleis einzuspeisen.
Für die Fragestellungen rund um die Anwendung des Kehrschleifenmoduls haben wir eine kleine Info für Sie zusammengestellt. Sie können diese PDF-Datei hier herunterladen.
Halten Sie die Versorgungsleitungen für Verstärker, also die Leitungen zwischen Trafo und Verstärker so kurz wie möglich. Stellen Sie Verstärker möglichst dezentral auf, so dass Sie kurze Verbindungen zum Gleis und zum versorgenden Trafo haben. Lange Verbindungen zwischen Zentrale und Verstärker (C,D,E) sind kein Problem, hier wird nur ein kleiner Querschnitt benötigt, Sie sparen also auch Geld.
Durch die Leitungen des Rückmeldebus (R,S) fließt kein großer Strom (wie bei der Leitung CDE), also kommen Sie auch hier mit einem Querschnitt von 0,25mm² aus
Verdrillen Sie diese Leitungen, um sie gegen Störungen von außen zu schützen. Verlegen Sie den Rückmeldebus auf keinen Fall parallel, auch nicht gemeinsam in Kabelkanälen zu leistungsführenden (stromführenden) Kabeln. Stromspitzen in den leistungsführenden Kabeln könnten in den Rückmeldebus übersprechen und die Rückmeldeinformationen verfälschen.
Durch die Leitung C,D,E fließt kein nennenswerter Strom. Folglich kann auch der Querschnitt geringer sein als bei den Versorgungsleitungen zum Gleis. Es genügt auch für lange Verbindungen ein Querschnitt von 0,14mm², also die typische "Modellbahnleitung".
Am besten Sie verdrillen diese Leitungen, um sie gegen Störungen von außen zu schützen.
Ja, das geht. Benutzen Sie bitte dazu die Ausgänge CDE der Intellibox. Diese können dann an die Eingänge CDE des Verstärkers angeschlossen werden.
Sie können auch eine Märklin Wechselstrom Anlage für den Betrieb mit Digital plus umrüsten. Beachten Sie aber bitte, daß Komponenten aus dem Märklin Digital Programm nicht verwendet werden dürfen, bereits in Lokomotiven vorhandene Decoder müssen also durch Digital plus Decoder ersetzt werden.
(*) Märklin ist eingetragenes Warenzeichen der Firma Gebr. Märklin und Cie.